Süd-Tirol ist nicht Italien – auch Napolitano sollte das langsam wissen!

SÜD-TIROL – „Auch die deutschsprachigen Südtiroler sind Italiener“. Am heutigen Freitag hat sich auch Staatspräsident Giorgio Napolitano in der Debatte um den Südtirol-Boykott der Südtiroler Landesregierung anlässlich der Feiern zur Einheit Italiens zu Wort gemeldet.

In einer Stellungnahme heißt es, der Staatspräsident habe hervorgehoben, dass LH Durnwalder nicht im Namen einer „vorgeblichen österreichischen Minderheit“ sprechen könne. Durnwalder vergesse, „dass er auch die italienische und die ladinische Sprachgruppe“ vertrete und vor allem, „dass auch die deutschsprachigen Südtiroler Italiener sind und dass sich die große Mehrheit der deutschsprachigen Südtiroler auch so fühlt“, heißt es in dem Brief.

Bei so viel Arroganz bleibt einem wirklich die Spucke weg! Ein italienischer Staatspräsident sollte eigentlich wissen, dass Südtirol kulturell, geschichtlich und sprachlich mit Italien gleich viel am Hut hat wie Afghanistan mit den USA. Nun gut, die Identitätskarte ist notgedrungen wohl noch das Einzige, was viele Südtiroler mit den Bewohnern Italiens gemeinsam haben. Unsere ist dazu noch grün, die Altitaliener haben eine braune – das passt gut zur Gesinnung.

Mit derartigen Aussagen begibt sich Napolitano in zweifelhafte Gesellschaft – sie erinnern stark an die 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Im heutigen demokratischen Europa sollte so viel Präpotenz eigentlich keinen Platz mehr finden. Napolitano bestätigt uns, dass sich Südtirol eher heute als morgen von Italien verabschieden sollte!

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Ein Kommentar für “Süd-Tirol ist nicht Italien – auch Napolitano sollte das langsam wissen!”

  1. Toll, dass hier regelmaessig soviel geschrieben wird.

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