Beschlussantrag zur Entfernung faschistischer Denkmäler und Symbole eingebracht


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Faschisten Säule in Lana - Kreisel

LANA – Gemeinderat Richard Andergassen hat am 20. April 2011 einen Beschlussantrag zur Entfernung faschistischer Denkmäler und Symbole hinterlegt. Der Beschlussantrag wird voraussichtlich bei der nächsten Gemeinderatssitzung, die am 11. Mai 2011 stattfindet, zur Abstimmung kommen. Mit diesem Beschluss des Lananer Gemeinderates soll die Südtiroler Landesregierung dazu aufgefordert werden, die faschistische Säule beim Kreisel in der Meraner-Straße/Max-Valier-Straße wieder zu entfernen.

Gemeinderat Richard Andergassen verweist auf den Umstand, dass der Südtiroler Landesregierung mit dem Bondi-Abkommen die Kompetenz über die faschistischen Relikte übertragen worden ist, zudem stehe die  faschistische Säule in Lana sogar auf Landesgrund. Einer Entfernung stehe daher nichts mehr im Wege.

Zur Geschichte der Faschistensäule (Obelisk) von Lana:

Der Obelisk in Lana wurde in den 1930er Jahren im Zuge des Baus der Gampenstraße, welche von Lana auf den Gampenpass führt, errichtet und ist gleichermaßen als Wegweiser, wie als Propagandasäule konzipiert.

Die Straße auf den Gampenpass war in erster Linie von militärischer Bedeutung und ist somit als Teil der Verteidigungslinie anzusehen, die Mussolini zum Schutz gegen eine eventuelle deutsche Invasion errichten ließ. Vom Trentino aus konnten so schnell Truppen in das Burggrafenamt gelangen. Am Gampenpass selbst befindet sich auch eine gigantische Bunkeranlage.

Der Obelisk in Lana stand ursprünglich am Beginn der Gampenstraße und hat an seinen Seiten Kilometerangaben zu den nächstgelegenen Städten eingemeißelt. Die Frontseite wird von einem riesigen Liktorenbündel geziert, dessen Beil jedoch abgeschlagen wurde und nur mehr in Fragmenten zu erkennen ist. An der Spitze des Obelisken befinden sich vier bronzene Adler, die ihren strengen Blick in alle Himmelsrichtungen werfen.

Mit dem Bau eines Kreisverkehrs im Zentrum von Oberlana musste der Obelisk entfernt werden, anstatt ihn aber endgültig zu entsorgen, wurde er fein säuberlich, mit großem Aufwand, an neuer Stelle wieder errichtet. Da er an seiner neuen Stelle nicht mehr den Himmelsrichtungen entsprechend aufgestellt werden konnte und auch die Kilometerangaben durch die neu Position nicht mehr stimmen, erfüllt er nun eigentlich nur mehr seine Funktion als Faschismus verherrlichendes Relikt.

Quelle: www.faschistische-relikte.com

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6 Kommentare für “Beschlussantrag zur Entfernung faschistischer Denkmäler und Symbole eingebracht”

  1. ff sagt:

    „Hang zur Selbstunterwerfung“

    Leider ist das was die SVP macht kein Hang zur Selbstunterwerfung, sondern das Nachmachen der Annexion Südtirols durch Italien.

    Noch nicht kapiert?
    Italien unterdrückt die Süd-Tiroler und die SVP unterdrückt ebenfalls die Süd-Tiroler.

    Italien betreibt Gebiets-Annexion
    Die SVP Macht- und Volks-Annexion

  2. Dietmar sagt:

    Stauder wird jetzt wohl die Faschistensäule mit gleicher Vehemenz verteidigen wie seinen Starpolizisten. Das kann ja heiter werden.

  3. Ritsch sagt:

    Bürgermeister Stauder möchte nun ein kleines Tafele anbringen lassen (sic!). Zu mehr fehlt ihm offenbar der Mut. Das spricht für sich.

    Hier der Wortlaut: „Diese Kilometersäule wurde 1939 zur Eröffnung der Gampenstraße von Lana über den Gampenpass nach Fondo (Nonsberg) am Straßenbeginn in Oberlana unweit der Brücke über die Falschauer errichtet. Das italienische Ministerium für öffentliche Arbeiten hatte 1934 den Baubeginn dieser Passstraße von militärischer Bedeutung verordnet. Im Auftrag des Staatsbauamtes in Trient schuf der aus Brez am Nonsberg gebürtige Bildhauer Prof. Stefan Zuech (1877-1968) vier Bronzeadler für den Säulenkopf. Dem an der Schauseite der Säule eingemeißelten Liktorenbündel (Teil der faschistischen Staatssymbolik) wurde nach dem Sturz des Faschismus nur die Klinge des Beils entfernt. Am unteren Säulenende und am Sockel sind zweisprachige Richtungs- und Entfernungsangaben nach Meran, Bozen, Fondo, Trient und Riva sowie der Straßenname ‚Gampenpassstraße‘ angebracht.“

  4. Gerhard sagt:

    Warum müssen wir Süd-Tiroler uns um den Faschistendreck kümmern? Weil die italienischen Mitbewohner dieses Landes absolut falsch sind!
    Wo hängen die meisten Friedensfahnen auf den Balkonen? Bei unseren Italienischen Nachbarn!
    Kein Italiener würde auch nur einen Finger gegen den Faschistendreck rühren, also müssen wir es tun, mit wenig Aussicht auf Erfolg.
    Dass die Säule noch immer steht ist ein Beweis, dass wir friedlicher sind als die, die Friedensfahnen auf dem Balkonen hängen haben.
    Ich wünsche Richard Andergassen auf diesen demokratischen Weg viel viel Erfolg!
    Freiheit für das südliche Tirol.

  5. Mark sagt:

    Ich wohne ca. 500 Meter entfernt von der faschistischen Säule. Ich fahr da jeden Tag vorbei und ich ärgere mich jedesmal.

    Weck mit dem Dreck !

    Mark

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