Missbrauch von Kunst?!


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LANA – Am 5. Mai wurde im Gries ein sogenanntes Kunstprojekt im öffentlichen Raum vorgestellt. Auf überdimensionalen Plakatgerüsten, die an den bereits bestehenden Laternenmasten angebracht wurden, prangen dutzende Plakate mit den Konterfeis von Landespolitikern und berühmten Persönlichkeiten Südtirols.  Gezeigt werden z.B. Landeshauptmann Luis Durnwalder und andere Größen aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Es mutet an, dass dies wohl eher eine Hommage an unsere regierenden Politiker sein soll. Überdimensionale Porträts von Landespolitikern an Wänden und Plakaten kennt man normalerweise aus Ländern wie Nordkorea und China. Länder, die nicht gerade durch Demokratie und Meinungsfreiheit glänzen…

In Lana wird diese Aktion als „Kunstprojekt im öffentlichen Raum“ verkauft. Dem Steuerzahler hat das Ganze läppische 15.000 Euro gekostet. Die Plakate sollen angeblich alle drei Monate ausgetauscht werden. Ab August dürfen wir uns dann sicher über Portraits der hauseigenen SVP-Politiker freuen. Das Bild unseres Herrn Bürgermeister darf da auf keinen Fall fehlen…

(Foto: www.suedtirolnews.it)

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4 Kommentare für “Missbrauch von Kunst?!”

  1. Ritsch sagt:

    Helmut, da kann ich dir nur zustimmen. Die Gemeinde Lana ist mit 26 Millionen Euro verschuldet, aber für so etwas ist immer Geld da. Ein Schelm wer Böses dabei denkt ;o)

  2. Helmut sagt:

    Es kann nicht sein, dass hier Politiker, die schon mit unseren Steuergeldern bezahlt werden, auch noch eine Gratiswerbung bekommen.
    Den Künstlern wird hier viel zu viel Geld nachgeschoben. In Zeiten, wo „jeder“ sparen muss, kann die Gemeinde nicht das Geld so verschwenden.

  3. Mike sagt:

    ich sehe diese Kunst als subliminale Kritik an das System Südtirols, bzw. SVP… deswegen gar nicht übel. Sie kostet aber eindeutig zuviel..

    Nordkorea lässt grüssen!

  4. Martin G. sagt:

    Ich finde diese Art von Kunst widerlich und eine Kunst, die sich der Politik anbiedert, bekommt so oder so nur einen schalen Beigeschmack. Bereits im Zuge des Gedenkjahrs bzw. bei Ankäufen von Kunst bzw. Literatur durch das Land war festzustellen, daß in Südtirol zu viele Künstler am Landestropf hängen. In einer Einkaufspassage hat das Ganze ohnehin nichts zu suchen. Gleich ob im Süden oder Norden unseres Landes; so etwas wäre andernorts unvorstellbar. Mich persönlich erinnert die Einkaufspassage an Saddam’s Bagdad vor dem Golfkrieg I.

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