Raiffeisenhaus Lana: ein Fass ohne Boden?


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LANA – Vor gut einem Jahr hat die Gemeinde Lana das Raiffeisenhaus mittels Pachtvertrag für die Dauer von 33 Jahren von der Raiffeisenkasse Lana übernommen. In der Gemeinderatssitzung vom 25.10.2010 wurde ausgiebig über die bevorstehende Übernahme diskutiert. Allen Unkenrufen, Befürchtungen und Warnungen zum Trotz blieb Bürgermeister Harald Stauder hartnäckig und meinte lapidar „[…] Wenn man einigen Leuten zuhöre, möchte man annehmen, man erhalte eine Ruine, die nicht benutzbar sei. Die Gemeinde erhalte jedoch eine bestehende und funktionierende Struktur, die bisher genutzt worden sei und weiterhin genutzt werde. Es gebe Buchungen für das nächste halbe Jahr, weil die Vereine mit dieser Struktur bisher relativ gut zurechtgekommen seien […] Die Struktur könne sich sicherlich mit anderen messen und halte einem entsprechenden Vergleich stand“.

Die Raiffeisenkasse hat bzgl. der Übergabe unter anderem folgende Bedingungen gestellt: der Name „Raiffeisenhaus“ soll erhalten bleiben; die Raika darf jeden der Säle pro Jahr 5 mal kostenlos nutzen; die Antennen und ein kleiner Antennenraum im Turm des Hauses wird von der Raika weiterhin genutzt; der Bancomatschalter am Haupteingang bleibt erhalten; während der Arbeitszeiten werden die Parkplätze hinter dem Haus der Raika zur Verfügung gestellt; für die Gemeinde entfällt der jährliche Beitrag von 75.000 Euro an die Raika, die Gemeinde kassiert in Zukunft keine Gemeindeimmobiliensteuer auf das Haus – bisher rund 5.000,- Euro/Jahr.

Bei dieser Gemeinderatssitzung wurde auch die Maximalstudie von Fachleuten angesprochen, welche die voraussichtlich notwendigen Investitionen in Höhe von rund 6 Millionen Euro ermittelt hatten. Sogar Referent Kaspar Platzer hatte dazumal keine große Freude damit, „dass das Haus nach dreiunddreißig Jahren wieder an die Raiffeisenkasse zurückgehe. Er hätte sich erwartet, dass sich die Raiffeisenkasse an den außerordentlichen Kosten beteilige, wobei er durchaus anerkenne, dass die Raiffeisenkasse sicherlich ihren Dienst für das Dorf in ausreichendem Maße wahrgenommen habe.“

Erst kürzlich hat der Gemeindeausschuss beschlossen, außerordentliche Instandhaltungsarbeiten am Raiffeisenhaus Lana durchzuführen. Die teilweise mutmaßliche Ausgabe für die Durchführung der entsprechenden Arbeiten werde laut Beschluss rund 145.000,- Euro betragen. Das Unglück hat nun wohl seinen Lauf genommen.

Gemeinderat Richard Andergassen hat diesbezüglich eine offizielle Anfrage an Bürgermeister Harald Stauder gerichtet, um in dieser Sache ein wenig Klarheit zu schaffen.

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3 Kommentare für “Raiffeisenhaus Lana: ein Fass ohne Boden?”

  1. Zitat Harald Stauder vom 17. August 2011

    „Ende der Diskussion auf diesem Wege. Ich werde hier nur noch schreiben, wenn es darum geht, Lügen richtig zu stellen!“

    Der Bürgermeister hat es sich nun wohl anders überlegt.

  2. Ritsch sagt:

    Danke für die Blumen, lieber Harald, das sind ja ganz neue Töne von dir. Bisher hast du mich immer „nur“ als Lügner bezeichnet, jetzt werde ich schon bestochen. Darf ich mir jetzt was einbilden?

    Zusätzlich zum vorgeschlagenen Kurs möchte ich auch noch weitere Kurse aus dem Angebot des Gemeindeverbandes besuchen, und zwar „Reden schreiben und vorbereiten für die Praxis, Referent: Dr. Harald Stauder“ und „Modernes, überzeugendes Auftreten – Positiv in Erinnerung bleiben, Referent: Dr. Harald Stauder“.

    Sollte es deine Brieftasche zulassen, bitte auch diese beiden Kurse kostenlos samt Mittagessen inkl. Getränke – a gutes Glasl Lagrein sollte es schon sein ;o) Danke und liebe Grüße

  3. Harald Stauder sagt:

    Hallo Rich, ich biet Dir einen Deal an: Du besuchst bei nächster Gelegenheit ein Seminar beim Gemeindenverband zum Thema „Haushalt,Mehrjahreshaushalt, Bilanz, Arten der Beschlüsse, Jahresabschlüsse, usw“ und ich bezahl Dir das Seminar und auch noch das Mittagessen inkl. der Getränke natürlich. Du sparst Dir damit viel Arbeit – nämlich jene, Anfragen zu stellen, nur weil Du Beschlüsse nicht verstehst und den Mitarbeitern der Gemeinde Zeit, Sachen zu beantworten, die niemand fragen würde, der sich vorher informiert hat und der nur eine minimale Ahnung von der Materie hat.

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