Kein Gratiskindergarten, dafür aber Repräsentationsausgaben verdoppelt

LANA – Wie bereits berichtet, hat Gemeinderat Richard Andergassen Ende Dezember eine Anfrage an Bürgermeister Harald Stauder betreffend die ausufernden Repräsentationsausgaben der Gemeinde Lana gerichtet. Stauder hatte daraufhin geantwortet, dass die Repräsentationsausgaben im Jahr 2009 € 43.000,00 betrugen, im Jahr 2010 € 34.975,66 und im Jahr 2011 € 60.465,84. Die Repräsentationsausgaben wurden im Jahr 2012 mit € 60.000,00 veranschlagt.

Gemeinderat Richard Andergassen hatte vorgeschlagen, bei den Repräsentationsausgaben Einsparungen vorzunehmen und dieses Geld für soziale Zwecke zu verwenden, etwa die Finanzierung des Gratiskindergartens. „Damit könnte man jungen Familien unter die Arme greifen. Dies sei in Zeiten von Sparpaketen und Wirtschaftskrise zwingend notwendig“, so Andergassen.

Stauder hatte dafür kein Verständnis und mitgeteilt, „dass der Gemeindeausschuss keine Kürzungen am Repräsentationsfonds vorzunehmen gedenke“.

„Bürgermeister Stauder hat offensichtlich wenig übrig für Familien mit Kleinkindern und ihre Bedürfnisse“, meint Gemeinderat Richard Andergassen, der nun eine weitere Anfrage eingereicht hat. Darin fordert er Bürgermeister Stauder dazu auf, ihm eine detaillierte Auflistung aller Beträge samt Begründung betreffend die Repräsentationsausgaben der Jahre 2009, 2010 und 2011 auszuhändigen.

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3 Kommentare für “Kein Gratiskindergarten, dafür aber Repräsentationsausgaben verdoppelt”

  1. zache gschicht. do sieg men mol wiedr, wos sich gewisse gemeindeverwolter olles leisten, und dess af insre kosten. so a sauerei!

  2. Ritsch sagt:

    Es scheint als würdest du Recht haben, lieber Günther…

  3. Günther sagt:

    Riiiiiiiiiiiiiiiiitsch, weißt du das noch nicht? Marenden sind wichtiger als Gratiskindergarten. Goldene Klunker sind wichtiger als Familien mit Kinder!! Aber hallo!?!

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