Landtagswahl 2013: Bezirk Burggrafenamt stellt seine 10 Landtagskandidaten vor

BURGGRAFENAMT – Die SÜD-TIROLER FREIHEIT Burggrafenamt hat am Montag, den 22. Juli 2013 ihre 10 Bezirkskandidaten für die Landtagswahl 2013 offiziell vorgestellt. Im Rahmen eines Infostandes in der Meraner Innenstadt konnten sich die Bezirkskandidaten den zahlreichen Fragen der Passanten stellen und ihre Schwerpunkte genauer erläutern. Mit dabei war auch der Schenner Landtagsabgeordnete Sven Knoll.

Folgende 10 Personen gehen für den Bezirk Burggrafenamt ins Rennen:

Myriam Atz Tammerle,
Schenna, Burggrafenamt, 33 Jahre, Mutter/Wirtin

Reinhild Campidell,
Kaltern a.d.W., Burggrafenamt, 34 Jahre, Angestellte

Helmut Gaidaldi,
Meran, Burggrafenamt, 53 Jahre, Angestellter

Gertraud Gstrein,
Partschins, Burggrafenamt, 42 Jahre, Bäuerin

Hannes Innerhofer,
Gargazon, Burggrafenamt, 21 Jahre, Student

Sven Knoll,
Schenna, Burggrafenamt, 33 Jahre, Student/Abgeordneter

Hannelore Koller Schwienbacher,
Ulten/St. Walburg, Burggrafenamt, 32 Jahre, Verkäuferin

Dr. Cristian Kollmann,
Laurein, Burggrafenamt, 42 Jahre, Sprachwissenschaftler

Christoph Mitterhofer,
Meran, Burggrafenamt, 21 Jahre, Jungbauer

Dietmar Weithaler,
Partschins, Burggrafenamt, 32 Jahre, Arbeiter

2013-Kandidaten_Burggrafenamt_Landtagswahl

Im Rahmen der Kandidatenvorstellung am Sparkassenplatz von Meran sammelten die Bezirkskandidaten auch fleißig weiterhin Unterschriften, für die europäische Bürgerinitiative “ICEC”, mit der erreicht werden soll, dass das Selbstbestimmungsrecht auch endlich das Recht auf Sezession der Völker offiziell anerkennen soll. Diese Bürgerinitiative ist europaweit bereits sehr gut angelaufen, weshalb man sich schon jetzt sicher sein kann, dass die 1 Million Unterschriften bis Frühjahr 2014 mit Sicherheit gesammelt sein werden.

Die Selbstbestimmung bleibt in diesem Sinne auch weiterhin das Hauptanliegen der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, die es sich zum Ziel gesetzt hat, eine Zukunft Süd-Tirols ohne Italien durch Volksabstimmung zu erreichen.

Dass die SÜD-TIROLER FREIHEIT hier nicht nur leere Floskeln spricht, sondern auch Taten folgen lässt, zeigt das am 1. September startende allererste selbstinitiierte Selbstbestimmungs-Referendum. Damit hat die gesamte Wahlbevölkerung in Süd-Tirol erstmals die Möglichkeit, selbst darüber zu entscheiden, ob Süd-Tirol das Selbstbestimmungsrecht bekommen soll.

Was in Katalonien bereits sehr erfolgreich angelaufen ist, hat einen europäischen Sturm der Unabhängigkeitsbefürworter ins Rollen gebracht. Und so ist neben Schottland, dem Baskenland, Flandern und Venetien nun auch Süd-Tirol Teil dieser Bewegung, die nun in diesem Herbst mit dem allerersten selbstverwalteten Selbstbestimmungs-Referendum gipfelt.

Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT bietet sich daher auch im Bezirk Burggrafenamt als eine bewährte politische Kraft an, die sich das Ziel “Freiheit” ganz groß auf die Fahnen geschrieben hat. Sowohl durch das anstehende Selbstbestimmungs-Referendum, als auch durch die am 27. Oktober stattfindende Wahl kann der Bevölkerung dadurch eine wahre Alternative im Sinne einer echten “Erneuerung” zum bisher herrschenden System angeboten werden.

Themenschwerpunkte im Bezirk Burggrafenamt:

Erhalt der Tiroler Identität. Heimat und Identität macht uns zu dem was wir sind. Verleiht uns  Wertschätzung und Zusammengehörigkeit. Diese Werte brauch der Mensch genauso zum Leben wie Wasser und Brot. Identität verleiht Stabilität, und diese ist gerade in so unsicheren Zeiten wie jetzt besonders wichtig. Vor allem für unsere jungen Menschen in Süd-Tirol. In einem Land wie Süd-Tirol, in dem verschiedene Sprachen und Kulturen zusammen treffen, ist es wichtig respektvoll miteinander umzugehen. Jeder soll die Möglichkeit haben offen zu seiner Identität stehen zu können, damit diese von Generation zu Generation gelebt und weitergegeben werden kann.

Landschafts- und Umweltschutz: Gerade ein Tourismusgebiet wie das Burggrafenamt lebt vor allem von der landschaftlichen Schönheit, die es zu schützen und zu erhalten gilt. Der unkontrollierten Bauwut und der Zersiedelung der Landschaft, sowie der Zerstörung unberührter Naturgebiete ist daher unbedingt Einhalt zu gebieten.

Mut zur Verwendung der historischen Namen: Die bis heute alleinig amtlichen (von Ettore Tolomei erfundenen), italienischen Orts- und Flurnamen, sind Ausdruck einer fortwährenden sprachimperialistischen Geschichtsfälschung, die keinerlei Daseinsberechtigung haben. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT fordert daher die Gemeinden und Tourismustreibenden des Burggrafenamtes dazu auf, auf die Verwendung der italienischen Falschnamen, wo immer rechtlich möglich, zu verzichten. Insbesondere in der italienischsprachigen Tourismuswerbung sollten nur die historisch gewachsenen Orts- und Flurnamen verwendet werden, um somit auch bei den italienischen Gästen meinungsbildend tätig zu sein.

Unterstützung der Familien: Immer mehr Familien kommen mit ihrem Gehalt kaum mehr bis zum Ende des Monats. Die ständig steigenden Lebenshaltungskosten treiben viele Familien in die Schuldenfalle und machen vielfach auch den Wunsch nach Kindern zur Kostenfrage. Die Förderung der Familien durch steuerliche Entlastungen auf Landes- und Gemeindeebene, Wahlfreiheit bei der Kleinkinderbetreuung (Betreuung durch die Eltern oder Betreuungseinrichtungen) mit gleicher finanzieller Unterstützung und Anerkennung der Erziehungs- und Pflegezeiten für die Rente, sind daher zentrale Forderungen der SÜD-TIROLER FREIHEIT für das Burggrafenamt.

Der enorme Steuerdruck, der bürokratische Aufwand und die allgemeine Rechtsunsicherheit durch den italienischen Staat sind eine große Belastung für unsere Betriebe. Durch die Einführung der IMU kam eine weitere finanzielle Belastung hinzu. Damit die heimische Wirtschaft weiterhin stabil bleibt, und die damit verbundenen Arbeitsplätze gesichert sind, muss die Rentabilität für Unternehmen wieder gesteigert werden.

Verkehrsentlastung: Das Burggrafenamt gehört mit der Schnellstraße MEBO zu den meistbefahrenen und somit meistbelasteten Tälern in Süd-Tirol. Es bedarf daher einem Ausbau bzw. Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel und Anbindungen, insbesondere in die Täler, sowie einer kundenorientierten Fahrplangestaltung. Die Elektrifizierung der Vinschger Bahn wird angestrebt. Zur Verkehrsentlastung von Meran setzt sich die SÜD-TIROLER FREIHEIT für eine baldestmögliche Fertigstellung  des Küchelbergtunnels ein.

Volksabstimmungen zu Großprojekten sollen eingeführt werden. Ergebnisse von Volksabstimmungen sollen zukünftig nicht mehr ignoriert werden können. Um der Stimme jedes einzelnen Bürgers mehr Gewicht zu geben, ist es notwendig die rechtlichen Voraussetzungen anzupassen. Deshalb fordert die SÜD-TIROLER FREIHEIT bindende Volksabstimmungen auf Gemeinde- und Landesebene.

Einen großen Teil all dieser Probleme gäbe es erst gar nicht, wenn wir nicht mehr zu Italien gehörten und selbst über unser Land entscheiden könnten!

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